Grünes Licht für Berner Gravel- und Radquer-Fest

Photo: Sam Buchli

Am kommenden Wochenende ist der Gravel- und Radquer-Tross erneut im Berner Weyerli zu Gast und neben rund 900 Teilnehmenden werden 2000 bis 3000 BesucherInnen erwartet. Das Organisationsteam hat in Zusammenarbeit mit den kantonalen und städtischen Behörden ein umfangreiches Schutzkonzept ausgearbeitet, um die Gesundheit aller FahrerInnen und BesucherInnen zu gewährleisten. Die Vorbereitungen laufen trotz der aussergewöhnlichen Situation mit der Coronavirus-Pandemie nach Plan; gestern erteilte das Regierungsstatthalteramt die Bewilligung.

Dem Gravel- und Radquerspass im Westen Berns steht nichts mehr im Weg. Die internationale Radquer-Rennserie EKZ CrossTour sowie das samstägliche «Allianz Gravel Ride & Race» und das «Kids-Cross» können stattfinden. Das Regierungsstatthalteramt hat das Schutzkonzept für das anstehende Radquer-Wochenende rund um das Freibad Weyermannshaus bewilligt. «Wir freuen uns, den Anlass trotz der zusätzlichen Hürden durchführen zu können», sagt OK-Präsident Christian Rocha.

Komplizierte Ausgangslage gemeinsam gelöst

Die Ausgangslage war kompliziert. Die Sportwelt befand sich lange im Unklaren, ab wann wie grosse Anlässe wieder möglich sein würden. Im August stellte der Bundesrat erstmals wieder Veranstaltungen mit mehr als 1’000 TeilnehmerInnen in Aussicht – fokussierte dabei aber explizit auf Spiele, die in Stadien stattfinden. Christian Rocha und sein Team vom Radquer-Event im «Weyerli» wussten noch Anfang September nicht, ob bei ihrem Anlass Publikum zugelassen sein würde. Glücklicherweise setzte sich der Stadtberner Sicherheitsdirektor Reto Nause stark dafür ein, dass Regierungsstatthalter Christoph Lerch das Radquer-Wochenende bewilligt, ohne eine Obergrenze für die Anzahl ZuschauerInnen festzulegen.

Die Umstände sind auch für die OrganisatorInnen nicht erfreulich. Dennoch ist es enorm wichtig, dass sich alle an das Schutzkonzept halten. Das OK ist überzeugt, dass der Spass am Gravel- und Radquersport auch so garantiert ist! Und so können das Allianz Gravel Ride & Race und die EKZ CrossTour auch ein Vorzeigebeispiel dafür sein, wie trotz der Pandemie ein grösserer Sportanlass umsetzbar ist.

Soli-Bändeli auch in diesem Jahr

Auch aus finanzieller Sicht bleibt die Aufgabe für die OrganisatorInnen schwierig. In der wirtschaftlich instabilen Lage war es unmöglich, neue Sponsoren zu gewinnen. Rocha baut auf seine bestehenden Partner – zudem können alle Radquer-Fans auch in diesem Jahr ein Soli-Bändeli für zehn Franken kaufen, um den Anlass zu unterstützen.

Links:
Informationen zum Covid-19-Schutzkonzept am Allianz Gravel Ride & Race
Tagesprogramm
Ort und Anfahrt
Supporter-Armband für 10 CHF