Trotz Regen: Gravel-Spass beim Leiden

Foto: Sam Buchli

Erfolgreiches Gravel Ride & Race Bern 2020! Über 300 Gravelfahrer/innen vergnügten sich am Samstagnachmittag im Weyerli, auf Schotterstrassen und in den Wäldern rund um Bern.

Es waren fünfzig lange Kilometer für die Teilnehmenden des Gravel Race. Auf dem tiefen Untergrund kostete jeder Tritt noch etwas mehr Kraft. Am schnellsten meisterte Lukas Flückiger die Prüfung. Der Oberaargauer setzte sich in einem spannenden Finale gegen Florian Vogel durch. Flückiger wird am Sonntag auch das Weltcuprennen bestreiten, er sei im Gravel Race nicht ganz ans Limit gegangen sagte er. Dritter wurde Andreas Moser.

Im Rennen der Frauen fuhr Chrystelle Baumann die schnellste Zeit, dahinter folgte Vivianne Spielmann. Das Podest komplettierte Jutta Stienen. Insgesamt nahmen über 300 Leute am Gravel Race oder am Gravel Ride (20 Kilometer) teil. Für Letzteren gab es zwar eine Zeitmessung, aber keine offizielle Wertung.

Der Regenradar hatte zum Glück richtig prognostiziert. Ab der Mittagszeit liess der Regen nach, hörte letztlich ganz auf und zwischendurch blickte gar die Sonne zwischen den Wolken hindurch. Das änderte nichts am rutschigen und sehr tiefen Terrain: Am Ende waren alle Teilnehmenden von oben bis unten schmutzig. Auch die Weltcupathletinnen und -athleten, die während zwei Stunden auf der Weltcup-Originalstrecke trainieren konnten und nun einen Eindruck davon haben, was sie morgen erwartet. Der Schweizer Meister Timon Rüegg freut sich auf ein «cooles Rennen» und «andere Bedingungen, als man bisher von Bern kannte».

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Ranglisten Gravel Race & Ride Bern 2019