Marco, seit wann bist du auf dem Gravelbike unterwegs und was macht für dich die Faszination Gravel aus?
Seit 1998 mit meinem ersten Cyclocross Rad, dem Vorläufer des Gravel. Das wunderbare ist die grenzenlose Freiheit, kombiniert mit Leichtigkeit eines Rennvelos, auf und abseits der Strassen.
Was hat dich dazu bewogen, dich zur GTJ anzumelden?
Wie hast du dich darauf vorbereitet?
1-2 mal wöchentlich längere Gravel Ausfahrten 50-100 km und ein paar Bikepacking Mehrtagestouren im Frühjahr….das hat schon gut gereicht.
Und wer war mit dir am Start?
Alle, die ich aus der Velo Community so kenne. Es ist immer wieder schön, mit diesen Menschen unterwegs zu sein. Da es kein Rennen ist, ist es auch etwas ausgelassener, und es entwickeln sich unterwegs gute Gespräche. Als Vorfahrer war ich dann alleine die ersten paar Kilometer an der Front, bevor wir dann als 30er Gruppe zusammen losgeprescht sind.
Wenn du dich für diesen einen Moment/Ort deiner Gravel Trans Jura entscheiden müsstest, welcher…
… bewegte dich emotional am meisten?
Die Regenfahrt zum Chasseral und dann die Einkehr zum Restaurant, wo wir uns alle gemeinsam schlotternd aufwärmten… so viel Ruhe habe ich selten erlebt. Eine schöne melancholische Stimmung!
… brachte dich physisch an deine Grenzen?
Es war zwar fordernd, aber nicht an die Grenzen, ausser der Regentag, der war schon hart.
… lässt dich lachen, auch wenn du heute noch daran denkst?
Die Übernachtungsstelle im Val de Travers in einem kleinen Hotel in der Waschküche, da habe ich sehr gut geschlafen!
… hat dich landschaftlich am meisten beeindruckt?
Die Trails beim Naturpark Jura Vaudois
.. hat dich zwischenmenschlich am meisten berührt?
Die Begegnung mit Jonny, wir haben bereits auf den ersten Kilometern festgestellt, dass wir gleich schnell unterwegs sind, und sind dann drei Tage gemeinsam gefahren, bis ins Ziel in Nyon. Wir haben uns gegenseitig super motiviert und gepushed.
Welchen Tipp würdest du jemanden geben, der/die 2026 das erste Mal an der GTJ teilnimmt?
Einfach locker angehen, Zeit haben alle genug, lieber langsamer, stetig und einfach geniessen!
Wirst du wieder dabei sein?
Auf jeden Fall! Es wird auch immer wieder anders sein, das Wetter, die Stimmung, einige Teile der Strecke, neue Begegnungen.
Und wenn ja, was wirst du gegenüber deiner letzten Teilnahme anders machen, verbessern, optimieren?
Ich habe mich etwas verleiten lassen von der Dynamik der Spitzengruppe…ist zwar toll, aber bei einer etwas ruhigeren Fahrtweise wäre ich jeden Tag länger entspannt gefahren…ansonsten alles wieder so Freestyle wie es war, ich liebe Abenteuer!









