GTJ 2026: Oft allein unterwegs, aber nie einsam

15. Juni 2026
Wer an der Gravel Trans Jura an den Start geht, weiss: Die Reise von Baden nach Nyon ist kein gewöhnliches Rennen. Sie ist ein Abenteuer, das jede und jeder auf seine eigene Weise erlebt. Mit eigenem Rhythmus, eigenen Pausen und eigenen Geschichten. Und doch verbindet die Teilnehmenden etwas, das weit über die gemeinsame Strecke hinausgeht.

Rund 200 Fahrerinnen und Fahrer meldeten sich für die Gravel Trans Jura 2026 an, knapp 180 machten sich auf den Weg und rund 140 erreichten schliesslich das Ziel am Genfersee. Dazwischen lagen rund 400 Kilometer, zahlreiche Jurahügel und unzählige Momente, die lange in Erinnerung bleiben werden.

Denn die Gravel Trans Jura fordert. Die langen Anstiege lassen die Beine brennen, die vielen Stunden im Sattel verlangen Durchhaltewillen und nicht jede Passage fällt leicht. Doch genau darin liegt ihre Faszination. Wer sich den Schweiss erarbeitet, wird reich belohnt: mit weiten Ausblicken über die Jurahöhen, mit rasanten Abfahrten, die jedes Höhenmeter-Sammeln vergessen lassen, und mit dem Gefühl, ganz in diesem Moment aufzugehen.

Nach der Anstrengung ist vor der Belohnung

Oftmals sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stundenlang alleine unterwegs. Die Stille des Juras, die Einsamkeit der Wälder und die endlosen Kreten vermitteln das Gefühl, fernab vom Alltag zu sein. Und trotzdem ist man nie wirklich allein.

Da ist die spontane Begegnung am Brunnen im nächsten Dorf. Das kurze Gespräch vor dem Dorfladen. Das gemeinsame Abendessen mit Menschen, die man wenige Stunden zuvor noch nicht gekannt hat. Da sind die aufmunternden Worte beim Kreuzen auf der Strecke oder das Lächeln im Ziel in Nyon, das ohne viele Worte sagt: «Du hast es geschafft.»

Gerade diese Begegnungen und die gemeinsame Begeisterung machen die Gravel Trans Jura so besonders. Hier spielt es keine Rolle, wie schnell jemand unterwegs ist oder wie viele Stunden im Sattel bereits hinter ihm liegen. Alle teilen dieselbe Leidenschaft für das Abenteuer und den Stolz auf das Erreichte.

Sonne satt – Panorama pur

Auch das Wetter zeigte sich in diesem Jahr mehrheitlich von seiner besten Seite und sorgte für beste Bedingungen. Zusammen mit der einzigartigen Stimmung und den zahlreichen positiven Rückmeldungen zieht das Organisationsteam ein äusserst erfreuliches Fazit.

«Ich habe die Strecke dieses Jahr ebenfalls abgefahren und verstehe die Faszination, aber auch die Anstrengungen unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer jetzt noch besser», sagt Projektleiterin Sandra Palli. «Die Landschaft ist einzigartig und man wähnt sich über weite Strecken tatsächlich alleine. Gleichzeitig ist man nie einsam unterwegs. Irgendwo trifft man immer auf Gleichgesinnte, die dieselbe Begeisterung für dieses Abenteuer teilen.»

News zu 2027 folgen im Lauf des Sommers

Und auch nach der diesjährigen Ausgabe endet die Reise nicht. Mit der Gravel Trans Jura Individual bleibt das Abenteuer weiterhin erlebbar. Wer die Jurahöhen in seinem eigenen Tempo entdecken möchte, kann dies das ganze Jahr über tun. Und wer bereits auf die nächste gemeinsame Ausgabe hinfiebert, darf gespannt sein: Erste Informationen zur Gravel Trans Jura 2027 folgen im Laufe des Sommers.

Schau dir unsere Bildergalerie an