Manche Projekte beginnen mit einer Vision. Andere mit einer Karte. Bei der Gravel Trans Jura war es beides. Christian Rocha, der Gründer der Gravel Trans Jura stand vor der Herausforderung, eine mehrtägige Bikepacking-Tour quer durch den Jura zu entwerfen. Sie sollte nicht nur landschaftlich beeindrucken, sondern auch fahrtechnisch Sinn ergeben. Er gibt und einen Einblick wie er dabei vorgegangen ist und warum SchweizMobil als digitales Planungstool für ihn unverzichtbar ist.
Die erste Linie auf der Karte
«Alles begann mit dem Öffnen der SchweizMobil-App – und dem Mut, einfach mal den ersten digitalen Strich zu setzen. Ich rief die Karte auf, aktivierte den Zeichenmodus und skizzierte die grobe Richtung der Juradurchquerung.
Der grosse Vorteil für mich war: Ich musste nicht bei null starten. Die zuschaltbaren Layer zeigten mir sofort das Gerüst für meine Idee. Bestehende Mountainbike-Routen, Veloland-Strecken und Wanderwege lagen wie ein riesiges Puzzle vor mir. Besonders wertvoll waren die einsehbaren Fotofdetails. Mehr als hundert Fotospaten illustrieren die SchweizMobil-Routen. Durch die hinterlegten Bilder bekam ich sofort ein Gefühl für die Landschaft, noch bevor ich selbst vor Ort war. So konnte ich schon am Bildschirm abschätzen, ob ein Abschnitt über einen ruppigen Trail oder eine Kiesstrasse führt – entscheidend für eine Route, bei der ich den maximalen Gravel-Anteil herausholen wollte.
Mein Workflow: Zwischen Smartphone und Schreibtisch
Ein Punkt, der oft unterschätzt wird, ist das nahtlose Zusammenspiel der Geräte. Eine Linie auf der Karte ist geduldig, aber die Realität im Gelände ist oft rauer. Hier hat sich mein Workflow in den letzten Jahren komplett verändert.
Wenn ich draussen auf dem Velo eine Strecke rekognosziere (Reko-Rides), habe ich die SchweizMobil App auf dem Smartphone immer dabei. Entdecke ich vor Ort, dass ein Weg gesperrt oder für Gravelbikes ungeeignet ist, skizziere ich die Anpassung direkt mobil ein. Das Geniale daran: Sobald ich wieder im Büro bin, wartet diese Änderung bereits im Web-Portal auf meinem grossen Bildschirm. Dieser fliessende Übergang erlaubt es mir, Varianten präzise zu vergleichen, Anschlüsse an den ÖV für Notfälle zu prüfen und die Route Schritt für Schritt zu verfeinern. Ohne diese Synchronisation würde ich vermutlich heute noch in Notizen und Skizzenblättern versinken.
Aus Erfahrung lernen
Die Erstaustragung unseres Bikpackingadventures Gravel Trans Jura im Jahr 2024 zeigte auf, dass wir an einigen Stellen nachjustieren mussten. Der extreme Regen hatte gezeigt: Maximaler Offroad-Anteil ist toll, aber bei Dauerregen werden gewisse Passagen zur Schlammschlacht und die Teilnehmenden verlieren den Spass. Also setzte ich mich wieder an die digitale Planung. Ich konnte die Route punktuell so anpassen, dass sie nun wetterfester ist, ohne ihren wilden Jura-Charakter zu verlieren.
Mein Fazit: Ein Tool, das bleibt
Heute ist klar: Ohne die digitale Planung wäre die Gravel Trans Jura in dieser Form kaum möglich gewesen. Für mich ist SchweizMobil Plus weit mehr als nur ein Planungstool – es ist mein Gedächtnis und mein wichtigstes Analyseinstrument geworden.
Dass ich mittlerweile alle unsere Events damit plane, hat wenig mit «Werbung» zu tun, sondern schlicht mit Effizienz. Es spart mir Zeit und gibt mir die Sicherheit, dass die Teilnehmer am Ende auf einer Strecke unterwegs sind, die funktioniert und begeistert.»